Im September hatten wir im Rahmen von Erasmus+ die Möglichkeit, eine Woche an unserer Partnerschule in Göteborg zu verbringen. Beim Job-Shadowing erhielten wir vielfältige Einblicke in den schwedischen Schulalltag. Wir hospitierten in verschiedenen Unterrichtsstunden, lernten Angebote der Outdoor Education kennen und kamen mit Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften intensiv ins Gespräch. Besonders spannend war der direkte Austausch über den Schulalltag, unterschiedliche Lernformen und das Lernen und Lehren in Schweden und Deutschland.

Darüber hinaus führten wir Gespräche mit Sonderpädagogen und der Schulleitung. Themen wie Inklusion, Schülerbeteiligung, Nachhaltigkeit, Wohlbefinden und der Umgang mit Vielfalt spielten dabei eine wichtige Rolle. Viele der beobachteten Ansätze passen zu unseren eigenen Schulentwicklungszielen und geben uns wertvolle Impulse für die weitere Arbeit an unserer Schule.

In der großen Lehrerkonferenz stellten wir allen Kollegen unsere Schule und unser Konzept näher vor. Dabei bemerkten wir schnell, dass sich in unserer Arbeit viele Schnittpunkte finden.

Ein wichtiger Bestandteil unseres Aufenthaltes war außerdem die konkrete Planung der nächsten gemeinsamen Begegnungen. Gemeinsam mit unseren schwedischen Partnern bereiteten wir die geplanten Aufenthalte im April und Mai vor und besprachen erste Inhalte, organisatorische Fragen und Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler.

Damit konnten wir unsere bestehende Schulpartnerschaft weiter festigen und bereits konkrete nächste Schritte vereinbaren. Unser Ziel ist es, den gegenseitigen Austausch langfristig zu etablieren und Erasmus+ zu einem festen Bestandteil unseres Schullebens und unserer Schulentwicklung zu machen.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren schwedischen Kolleginnen und Kollegen sowie den Schülerinnen und Schülern für die große Gastfreundschaft, die offenen Gespräche und eine abwechslungsreiche und inspirierende Woche in Göteborg!

Y. Naujoks